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Hier finden Sie die wichtigsten Marktdaten bezogen auf das Thema Breitband.

Verteilung der vermarkteten Bandbreiten bei vertraglich gebuchten Festnetz-Breitbandanschlüssen

Die Verbreitung von Breitbandanschlüssen mit hohen vermarkteten Übertragungsraten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Verbraucher fragen zunehmend Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 30 bzw. 100 Mbit/s nach. Besonders hohe Steigerungsraten konnten zuletzt im Segment der Breitbandanschlüsse mit mindestens 100 Mbit/s erzielt werden. Ein noch geringer Anteil der Anschlüsse in diesem Bereich weist eine vermarktete Bandbreite von mindestens 1 Gbit/s auf (ca. 0,1 Mio.).

Anteile an den Breitbandanschlüssen in Festnetzen

Die Anteile an den Breitbandanschlüssen geben einen Hinweis über die Wettbewerbsintensität auf dem Breitbandmarkt. Dabei werden zum einen die Anteile betrachtet, die auf die Deutsche Telekom AG entfallen; zum anderen die Anteile der Unternehmen, die mit der Telekom konkurrieren (Wettbewerber). Hierbei ist festzustellen, dass die Wettbewerber ihre Anteile in den vergangenen Jahren stetig ausbauen konnten.

Breitbandanschlüsse in Festnetzen

Die Zahl der geschalteten Breitbandanschlüsse in Festnetzen steigt seit Jahren kontinuierlich. Nach wie vor basiert der Großteil davon auf unterschiedlichen DSL-Technologien. Daneben stehen andere Anschlussarten zur Verfügung, wobei hier die meisten Zugänge über die Netze der Kabelanbieter (HFC) realisiert werden (ca. 8,1 Mio.). Glasfaserleitungen, die bis in die Wohnung oder ins Haus der Kunden reichen (FttH/FttB), machen ebenfalls einen wesentlichen Anteil aus (ca. 1,2 Mio.). Die restlichen Anschlüsse verteilen sich auf funkbasierte Technologien (BWA), Festverbindungen sowie Satellit (ca. 0,1 Mio.).

DSL-Anschlüsse

Die Zahl der DSL-Anschlüsse ist zuletzt kontinuierlich gestiegen. Sie entfallen zum einen auf direkte Endkunden der Deutschen Telekom AG und zum anderen auf Wettbewerbsunternehmen. Diese vermarkten die DSL-Zugänge zumeist auf Basis von spezifischen Vorleistungsprodukten (TAL, Bitstrom, Resale) der Deutschen Telekom AG oder anderer Netzbetreiber. Ursache für das Wachstum des DSL-Marktes ist vor allem die zunehmende Verbreitung von VDSL (Glasfaser bis zum Verteilerkasten) in Verbindung mit dem Einsatz der Vectoring-Technologie. Sie erlaubt Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s bzw. von bis zu 250 Mbit/s über Super-Vectoring.

Breitbandanschlüsse über HFC-Netze

Die aus Glasfaser- und Koaxialkabel bestehenden Netze der Kabelanbieter (HFC) können durch schrittweise technische Aufrüstung immer höhere Datenraten übertragen. Bereits heute stehen in mehreren Städten Angebote von bis zu 1 Gbit/s im Download zur Verfügung. Über die Hälfte der gebuchten HFC-Anschlüsse entfallen auf Bandbreiten ab 100 Mbit/s. Der zwischen 2009 und 2017 jährlich starke Zuwachs an neu geschalteten Breitbandanschlüssen über HFC-Netze schwächte sich zuletzt deutlich ab.

Entwicklung des Datenvolumens in Festnetzen

Das auf Basis von Breitbandanschlüssen in Festnetzen abgewickelte Datenvolumen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Verantwortlich für dieses Wachstum ist zum einen die kontinuierlich steigende Zahl der geschalteten Breitbandanschlüsse. Der Haupttreiber aber dürfte die erhöhte Nachfrage nach Diensten sein, die eine leistungsstarke Internetverbindung erfordern. Hier sind vor allem Online-Streamingdienste zu nennen, die in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden sind.

Kunden mit Bündeltarifen in Festnetzen im Jahr 2018

Bündelprodukte, die neben einem Breitbandanschluss als Grundlage noch mindestens einen weiteren Telekommunikationsdienst (Festnetztelefonie, Fernsehen und Mobilfunk) in einem einzigen Vertragsverhältnis enthalten, haben sich als Standardangebot der Unternehmen in der Vermarktung gegenüber Endkunden etabliert. Insbesondere Bündel mit zwei Diensten sind weit verbreitet – der Großteil davon enthält einen Breitbandanschluss in Kombination mit einem IP-basierten Telefondienst.

Entwicklung der LTE-Nutzung

Der Anteil an LTE-Nutzern nimmt kontinuierlich zu, während die Nutzung in UMTS- und GSM-Netzen abnimmt. Bezogen auf die Gesamtanzahl aktiver SIM-Karten hat sich der LTE-Anteil seit 2015 von 24% auf mittlerweile 49% mehr als verdoppelt.

Datenvolumen im Mobilfunk

Das mobile Datenvolumen steigt weiter steil an. Allein zwischen 2017 und 2019 hat es sich nahezu verdoppelt. Die exponentielle Steigerung liegt nicht zuletzt darin begründet, dass die Nutzer immer mehr Zeit mobil im Internet unterwegs sind. Allerdings bleibt das abgewickelte Datenvolumen im Mobilfunk noch deutlich hinter der Verkehrsmenge im Festnetz zurück (vergleiche Abbildung „Entwicklung des Datenvolumens in Festnetzen“).