Datenlieferanten

Informationen und Auswertungen zu und für Datenlieferanten des Infrastrukturatlas.

Entwicklung Datenlieferanten

Die Datengewinnung ist ein kontinuierlicher Prozess. 2020 stieg die Anzahl der Datenlieferanten von knapp 1.500 auf über 3.500. Mit der Kommunenaktion 2020 legte die Bundesnetzagentur einen Schwerpunkt auf die Beschaffung kommunaler Daten für den Breitbandausbau. Die Effekte dieser Aktion schlugen sich auch 2021 in den Zahlen deutlich nieder. So konnte die Anzahl der Datenlieferanten auf knapp unter 4.500 erhöht werden. Die auffallend hohe Zahl an Datenlieferanten durch Bescheid im ersten Halbjahr 2021 ist auf eine bislang einmalige an die Kommunenaktion anschließende Aktion zum Bescheidversand zurückzuführen. Es war davon auszugehen, dass nicht alle verpflichteten Kommunen tatsächlich Daten liefern können und daher manche Bescheide wieder aufgehoben werden mussten. Hier kam es zu nachträglichen Korrekturen, was sich bereits in dem leichten Rückgang der Datenlieferanten durch Bescheid vom ersten zum zweiten Quartal 2021 zeigt. Seit Inkrafttreten der TKG-Novelle am 01.12.2021 werden keine weiteren Datenlieferanten verpflichtet, da sich sowohl der Umfang der Datenlieferung als auch die Einsichtnahmebedingungen geändert haben. Voraussichtlich im ersten Quartal 2022 wird die Neuverpflichtung aller Datenlieferanten beginnen, im Anschluss wird es zu neuen Datenlieferungen kommen.

Sind Sie Infrastrukturinhaber und können zur Vollständigkeit des Infrastrukturatlas beitragen? Dann wenden Sie sich an infrastrukturatlas@bnetza.de.

Entwicklung der Branchenzugehörigkeit der Datenlieferanten

Aus welchen Branchen stammen die Datenlieferanten für den Infrastrukturatlas? Bis Ende März 2020 war die Anzahl der Energieversorger unter den Datenlieferanten noch am höchsten. Durch die Kommunenaktion 2020 konnten so viele Gebietskörperschaften als Datenlieferanten gewonnen werden, dass diese seither den größten Anteil bilden. Aber auch die anderen Bereiche wachsen weiter: Seit Ende 2019 sind die Datenlieferanten im Bereich der Energie um etwa 15 %, im Bereich der Telekommunikation um etwa 11 % und im Bereich Abwasser sogar um 115 % gestiegen. Die starke Zunahme der Gebietskörperschaften im ersten Quartal 2021 ist auf eine bislang einmalige, an die Kommunenaktion 2020 anschließende Aktion zum Bescheidversand zurückzuführen.