Fragen und Antworten

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Benutzung der Funkloch-Karte haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Die Ergebnisse werden aggregiert in Form von Hexagonen (Waben) dargestellt. Die Größe der Hexagone variiert je nach Zoomstufe. Die Hexagone geben die dort erfassten Netztechnologien (kein Empfang, 2G, 3G oder 4G) wieder. Die erfassten 5G-Punkte werden zu einem späteren Zeitpunkt in die Karte mit aufgenommen.

Über die Filter „Netzbetreiber“, „Zeitraum“ und „Netzabdeckung“ kann ausgewählt werden, in welcher Weise die Ergebnisse dargestellt werden. Als Standardeinstellung sind alle Netzbetreiber (Telekom, Vodafone und Telefónica), die letzten zwölf Monate sowie alle Netzabdeckungen (kein Empfang, 2G, 3G, 4G) hinterlegt. Mit einem Klick auf das entsprechende Filtersymbol kann die Auswahl auf einzelne Netzbetreiber, einen anderen Zeithorizont sowie einzelne Netztechnologien verändert werden. Die zugrundeliegenden Messpunkte ändern sich je nach Filter entsprechend. Dies ist in den einzelnen Pop-Up-Fenstern nachvollziehbar.

Die Karte basiert auf den von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkten. Wenn in einem Hexagon keine Messpunkte erzeugt wurden, enthält die Karte keine Informationen über die dort vorliegende Netztechnologie. Sobald ein Messpunkt vorliegt, wird das entsprechende Hexagon befüllt.

Jedes Hexagon wird gemäß Legende eingefärbt (s. separaten FAQ). Mit einem Klick auf das Hexagon öffnet sich ein Pop-Up-Fenster. Das Pop-Up-Fenster enthält - unterteilt nach den einzelnen Netztechnologien - die Anzahl der in diesem Hexagon aufgezeichneten Messpunkte sowie die Anzahl der Installationen. Die Zahl der Installationen sagt aus, wie viele unterschiedliche Nutzer in etwa diese Messpunkte erzeugt haben. Ein Nutzer kann je Hexagon mehrere Messpunkte erzeugen und dabei auch unterschiedliche Netztechnologien erfassen.

Liegen für ein Hexagon keine Ergebnisse vor, so wird dieses Hexagon nicht dargestellt. Sobald mindestens ein Messpunkt vorliegt, erhält das Hexagon eine Einfärbung.

In der Karte „alle Netzabdeckungen“ erfolgt die Einfärbung nach dem Mehrheitsprinzip. Die Farbe des Hexagons entspricht der Farbe der Technologie, die in dieser Wabe am häufigsten erfasst wurde. Bei gleicher Anzahl von Messpunkten unterschiedlicher Netztechnologien wird die Farbe der höchsten Netztechnologie angezeigt.

In der Karte für eine einzelne Netzabdeckung wird die Farbe dieser Technologie in verschiedenen Sättigungsstufen abgetragen. Je satter die Farbe, desto höher ist der Anteil der Messpunkte dieser Technologie in Bezug auf alle Messpunkte der Wabe. Die Abstufungen richten sich nach folgender Unterteilung:
  • 0 % = x
  • 0 % < x <= 1%
  • 1 % < x <= 10 %
  • 10 % < x <= 50 %
  • 50 % < x <= 100 %
Die Einfärbung ist folglich am stärksten, wenn der Anteil der Netztechnologie an allen Messpunkten im Hexagon zwischen 50 % und 100 % beträgt.

Die aggregierten Daten werden in Form eines Hexagons (Wabe) dargestellt. Die Größe der Hexagone ist vom gewählten Zoomfaktor abhängig. Insgesamt gibt es neun Zoomstufen. Je nach Maßstab beträgt die Breite des Hexagons zwischen 25,6 Kilometer (oberste Ebene) und 100 Meter (unterste Ebene). Von einer Zoomstufe zur nächsten Zoomstufe halbiert sich jeweils die Breite eines Hexagons.

Die Funklochkarte bildet die Netzverfügbarkeiten der drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica ab. Andere Telekommunikationsanbieter nutzen eines oder mehrere dieser Netze. Messpunkte von Nutzern anderer Telekommunikationsanbieter sind in den Karten der Netzbetreiber mit enthalten.

Eine Installation ist eine vom Nutzer auf seinem Endgerät gespeicherte und aktiv zur Netzabdeckungserfassung genutzte Version der Breitbandmessung/Funkloch-App. Die Zahl der Installationen sagt ungefähr aus, wie viele unterschiedliche Nutzer diese Messpunkte erzeugt haben. Die Aussage gilt nur ungefähr, da bei einer Neuinstallation eine neue Installations-ID erzeugt wird. Da ein Nutzer unter Umständen Messpunkte unterschiedlicher Technologie in einem Hexagon aufzeichnet, ist die Gesamtzahl der Installationen in einem Hexagon ggf. kleiner als die Summe der Installationen je Technologie.

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Die Ergebnisse werden aggregiert in Form von Hexagonen (Waben) dargestellt. Das Ergebnis eines Hexagons ist umso aussagekräftiger, je mehr Messpunkte von unterschiedlichen Nutzern (ablesbar an der Anzahl der Installationen) hinterlegt sind. Aus der Gesamtschau der vorliegenden Messpunkte eines Hexagons kann ein Eindruck über die Netzverfügbarkeit in diesem Hexagon gewonnen werden. Hexagone mit einem hohen Anteil an kein Empfang- oder 2G-Messpunkten sind tendenziell schlechter versorgt als Hexagone mit einem hohen 3G- oder 4G-Anteil. Zu berücksichtigen ist, dass die Messpunkte von Endnutzern im Crowdsourcing-Ansatz mit eigenem Endgerät und Mobilfunkvertrag erzeugt wurden und sich nicht gleichmäßig über das Hexagon verteilen.

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Sie ist über einen Crowdsourcing-Ansatz erhoben, d.h. es liegen dort Messergebnisse vor, wo Nutzer der App Messpunkte generiert haben. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ. Die Nutzer der App stellen keinen Querschnitt der Bevölkerung dar und die Messpunkte sind nicht gleichmäßig über ein Hexagon verteilt.

Die Ergebnisse einzelner Nutzer werden zu Hexagonen aggregiert. Durch die Aggregation können verzerrte Eindrücke entstehen, beispielsweise durch eine Häufung von Messpunkten an einem bestimmten Ort innerhalb des Hexagons mit besonders guten oder besonders schlechten Empfangsbedingungen oder eine Häufung von Messpunkten mit bestimmten Merkmalen (z.B. im Netz eines bestimmten Netzbetreibers oder mit einem bestimmten Endgerät oder Tarif, beispielsweise hervorgerufen durch Mehrfacherfassungen eines einzelnen Nutzers).

Die Kartendarstellung gibt unter Umständen keine korrekte Auskunft über die vor Ort maximal verfügbare Netztechnologie eines Netzbetreibers. Dies liegt unter anderem daran, dass die erzeugten Messpunkte vom Endgerät und den vertraglichen Modalitäten des Nutzers abhängen. Beispielsweise können Nutzer mit veralteten/defekten Endgeräten oder einem auf 3G beschränkten Smartphone-Vertrag unter Umständen nicht die komplette verfügbare Netzabdeckung erfassen. Somit kann bspw. 4G verfügbar sein, es wird aber aufgrund des Endgeräts oder des Vertrages nicht erfasst. Bei Anrufen kann es sein, dass im Falle eines Telefonats von 4G auf 2G oder 3G gewechselt wird.

Weitere Einflussgrößen auf das individuell erzielte Messergebnis sind:
  • die Anzahl der Nutzer bzw. Auslastung einer Mobilfunkzelle,
  • die aktuelle Wetterlage,
  • die Geschwindigkeit und Richtung mit der der Nutzer sich durch die Funkzelle bewegt,
  • die Ausrichtung des Endgeräts und Entfernung zum Sendemast,
  • ggf. auf der Strecke zwischen Endgerät und Sendemast befindliche Hindernisse.
Zudem werden Messpunkte nur punktuell innerhalb des Hexagons erzeugt. Es ist möglich, dass zwischen oder neben diesen Messpunkten andere Netztechnologien verfügbar sind.

Mit der Funkloch-App werden im Crowdsourcing-Ansatz Messpunkte aufgezeichnet, indem pro Geoposition festgestellt wird, ob und mit welcher Technologie das mobile Endgerät mit dem Mobilfunknetz verbunden ist. Unter Umständen wird die maximal verfügbare Netztechnologie in dem betreffenden Hexagon nicht erfasst. Die Verbindungsqualität, wie z.B. die verfügbare maximale Datenübertragungsrate wird zudem nicht über die Funkloch-App ermittelt, sondern kann mittels einer Messung über die Breitbandmessung bestimmt werden. Die Ergebnisse der Breitbandmessung werden in einer eigenständigen Karte dargestellt.

Die Erfassung der Signalstärke ist kein Bestandteil der Netzverfügbarkeitserfassung, sondern spiegelt sich in der Messung der Datenübertragungsrate und der Gegenüberstellung zur vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate wider. Die Messergebnisse werden in einer gesonderten Kartendarstellung – der Breitbandmessung - dargestellt.

Die Karte wird einmal wöchentlich aktualisiert. In der App lässt sich im Verlauf – Netzverfügbarkeit einsehen, ob die eigenen Messpunkte an den Server übertragen wurden. Messpunkte, die bis einschließlich Sonntag, 24 Uhr an die Breitbandmessung übermittelt wurden, werden in dem wöchentlichen Aktualisierungsprozess berücksichtigt. Über die Filterfunktion können die Messpunkte der letzten drei, sechs, zwölf oder 24 Monate für die Kartenansicht ausgewählt werden. Standardgemäß sind zunächst die letzten zwölf Monate eingestellt. Messpunkte, die älter als 24 Monate sind, werden aus der Kartenansicht entfernt.

Die Kartendarstellung der Funkloch-App unterstützt alle gängigen Browser (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari sowie Internet Explorer) in der aktuellen Version. Wird die Karte nicht richtig angezeigt, sollten Sie die Version des von Ihnen genutzten Webbrowsers überprüfen und diesen ggf. auf den neuesten Stand bringen.